Eigener Blog mit WordPress

Wordpress - Im Aufbau

Wie starte ich einen eigenen Blog mit WordPress? Was muss ich beachten und was ist zu empfehlen?

Mittlerweile habe ich mehrfach Versionen dieses Textes verworfen, da es doch umfangreicher geworden war, als ich es mir ursprünglich vorgestellt habe. Sicher werde ich in der Zukunft zu dem einen oder anderen Punkt noch stärker ins Detail gehen, aber an dieser Stelle eben nur ein schneller Überblick.

Diese Zeilen schreibe ich schon im WordPress-Backend und kümmere mich eben mit dem Text auch um den Aufbau der Seite. Wie gehe ich also vor?

  1. Hosting – vielfältige Möglichkeiten. Ich habe einen kleinen Server bei Strato. Echte Empfehlung möchte ich nicht aussprechen. Selbst bin ich zufrieden, überlege aber dennoch, ob ich wechseln soll. WordPress bieten mittlerweile viele Hoster auch schon in kleinen und günstigen Paketen.
  2. Domain – kann direkt beim Hosting erfolgen, oftmals aber auch woanders. Ich nutze für die meisten Domains TecSpace. Da bekomme ich günstige Preise und eine in meinen Augen sehr gute Funktionalität. Mir geht es dabei primär um eine freie und nicht beschränkte Nutzung zum Thema DNS.
  3. WordPress-Installation erfolgt bei sehr vielen Hostern durch einen Klick. Bei mir nicht anders. Verwaltung über Plesk, Installation von WordPress über wenige Klicks.
  4. Nach der Installation ist die Seite im Grunde schon online. An dieser Stelle möchte ich das allerdings verhindern. Dazu installiere ich das Plugin „Under Construction“ von WebFactory Ltd. Die kostenlose Version ist für mich völlig ausreichen. Das Plugin bietet unterschiedliche Designs, die jeweils darauf hinweisen, dass sie Seite demnächst verfügbar ist bzw. aktuell überarbeitet wird.
  5. Das Design und oft auch die Funktionen ergeben sich bei WordPress aus der Auswahl und Anpassung eines sogenannten Themes. Hier gibt es eine unzählige Fülle an kostenlosen und kostenpflichtigen Themes. Meine Wahl fällt für diese Seite auf „Neve“ in der kostenlosen Version. Es gibt auch die Möglichkeit Premium zu buchen, um weitere Funktionen freischalten zu können. Danach geht es an die Konfiguration. Welche Elemente sollen ein- oder ausgeblendet werden, was soll ins Menü, Sidebar oder nicht usw. usw. Im Grunde reduziere ich die Elemente immer weiter, so dass ich eine sehr simple Seite bekomme. Mir gefällt das aktuell sehr gut.
  6. Integration von Google Analytics bzw. dem Google Tag Manager überlasse ich keinem Plugin. Das kann man tun, aber zu den Plugins komme ich gleich. Ich integriere über eine direkte Theme-Anpassung den Google Tag Manager und darüber integriere ich dann voerst Google Analytics. Details dazu beschreibe ich vermutlich in der Zukunft in einem eigenen Artikel.
  7. Plugins ermöglichen es bei WordPress weitere Funktionen zu integrieren, die von Haus aus eben nicht oder nicht ausreichend dabei sind. Bei mir sind doch ein paar zusammengekommen. Empfehlungen möchte ich mir an dieser Stelle noch sparen, da ich erstmal Erfahrungen sammeln möchte. Im Groben geht es um Kontaktformular, Social-Media-Button aber sicher (Shariff), Caching, SEO und einen Syntax-Highlighter für Quelltextdarstellung in Artikeln.
  8. Pflichtinhalte sind das Impressum und die Datenschutzvereinbarung. Es finden sich einige private Seiten, bei denen man das nicht so genau nimmt. Das halte ich persönlich für gefährlich. Ich habe mich hier sehr intensiv mit der Thematik beschäftigt und habe nach besten Wissen und Gewissen sowohl eine Seite für das Impressum, als auch eine Datenschutzvereinbarung geschrieben und im Footer verlinkt. Für mich ging und geht es hier nicht nur um die Erstellung eines Dokumentes, sondern vielmehr um den reflektierten Umgang mit Daten. So wenig wie möglich, so viel wie nötig und immer auf der Suche nach Verbesserungsmöglichkeiten. Da mich dieses Thema auch für ein anderes Projekt beschäftigt, werde ich in einem zukünftigen Artikel noch genauer darauf eingehen.
  9. Beiträge schreiben und veröffentlichen.

Nun sind es nur 9 Punkte geworden, die in der Realtität deutlich aufwändiger waren, als es jetzt erscheint. Wer aber eben in der Reihenfolge vorgeht, der wird relativ schnell eine Seite online haben.

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