Dieser Artikel soll mir selbst helfen, denn ich überlege aktuell, ob eine Virtualisierung meiner Server im Privatgebrauch Sinn machen. Aktuell habe ich hier ein NAS “Zyxel NSA 310 mit Debian” stehen. Dazu kommt aktuell noch ein alter Igel Thin Client, auch Debian, der für Sonderdienste gebraucht wird und ich selbst hätte gerne noch mobilen Zugriff vom iPad auf einen Remote Desktop eines Windows Systemes.
Gar nicht mal so einfach. Die Dienste des Igel könnte ich problemlos auf den Zyxel übergeben. Das sollte relativ unproblematisch sein und ich spare mir auf Anhieb einen laufenden Server. Für eine Windows-Installation reicht die Hardware natürlich nicht. Und ich möchte zur Not vom iPad gerne per Remote Desktop auf einem Windows-Desktop arbeiten können und das eben auch inklusive Photoshop, Office und Co.
Nun also mal meine Milchmädchenrechnung:
Dabei (Stromverbrauch / Anschaffungskosten bzw. Verkaufswert)
Zyxel NSA 310: ca. 8,5 Watt / ca. 50,00€
Igel 434: ca. 15 Watt / ca. 40,00€
Mini-Homeserver min. 15 Watt / ca. 130,00€
Nun können aber die Dienste des Igel auch ohne neue Anschaffung auf den Zyxel NSA 310 eingehen. Das sollte ich eigentlich unabhängig der Ergebnisse hier zeitnah angehen. Mit dem erwähnten Mini-Homeserver, dessen Konfiguration zur Hauptsache auf Sandy Bridge besteht, aber auch teilweise aus Teilen bestehen würde, die sich schon in meinem Besitz befinden, könnte ich mit Virtualisierung relativ unproblematisch Debian und Windows unter einen Hut bringen und hätte außerdem auch noch genug Luft, um eben auch ab und an mal ein Livestreaming per Air Video auf mein Gerät zu zaubern.
Aber… Die Alternative wäre eben so viele Serverdienste wie nur möglich auf das NAS zu packen und den Festrechner eben bei Bedarf für den Remote Desktop oder auch für Air Video zu wecken. Das erscheint mir aktuell sogar die sinnvollere Alternative zu sein, denn langsam aber sicher sammelt sich bei mir einfach zu viel Hardware, die zu selten genutzt wird, als dass diese Nutzungshäufigkeit die Anschaffung rechtfertigen würde.
Fazit – Für mich aktuell nicht, sonst aber schon
Meine eigene Frage beantworte ich für mich also mit “aktuell nicht”. Dennoch kann es durchaus Sinn machen, wenn man denn überhaupt einen Sinn in solchen Server-Diensten im Privatbereich sieht.
Wer aber eben neben NAS auch andere “Heimserver”-Dienste nutzt, der kann durch eine Virtualisierung langfristig flexibler bleiben und hat es zumindest in meinen Augen im Wartungsfall auch einfacher.
