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2000GB Buffalo Linkstation Duo 7200rpm – Testbericht
Sep 10, 2011
by Fyn
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Heute komme ich in den Genuss über die Buffalo Linkstation Duo einen kleinen Testbericht zu schreiben. Bei dem Gerät handelt es sich um ein NAS (Network Attached Storage) oder auf Deutsch eben um einen Netzwerkspeicher. Das Teil soll seinen Einsatz als Dateiserver in einem kleinen Büro finden, aber vorher muss es noch eingerichtet werden und deshalb landet es heute auf meinem Schreibtisch.

In diesem Artikel versuche ich mich in einem kleinen Testbericht, durchleuchte dabei aber auch nur die Punkte, die für mich speziell wichtige Funktionen darstellen. Spezielle Features beschreibe ich dann gerne auch auf Anfrage. Man Verzeihe mir die Fotos, aber sie entstanden unter schlechten Lichtbedingungen mit der iPhone-Kamera. Nun aber los…

Buffalo Linkstation Duo – Unboxing und Verpackungsinhalt

Gekauft wurde das Gerät für rund 185,00€. Auf der Verpackung prangert ein kleiner Aufkleber, der darauf hinweist, dass das Gerät erst im Juli 2011 hergestellt wurde. Das lese ich gerne, denn irgendwie empfinde ich es als positiv, wenn Neuware auch wirklich noch frisch ist.

Buffalo Linkstation Duo - Verpackung

In der Verpackung befindet sich dann folgendes:

  • Buffalo Linkstation Duo (2000GB Speicher)
  • Netzteil
  • Netzkabel (Groß Britanien) – kleiner Schock
  • Netzkabel EU – Schock wieder weg
  • Netzwerkkabel (seltsames Flachkabel)
  • Adapter für Netzteil
  • Bedienungsanleitung und CD

Auf meinem Fußboden ausgebreitet sieht das dann so aus:

Buffalo Linkstation Duo - Verpackungsinhalt

Installation und Konfiguration der Buffalo Linkstation DUO

Die Bedienungsanleitung und die CD werde ich wie immer ignorieren und mich direkt mit dem Gerät beschäftigen. Also Netzteil mit entsprechendem Netzkabel zusammenstecken und dann noch ein Netzwerkkabel vom Switch in die Linkstation.

Das Gerät hat an der Rückseite aber auch am Netzteil, bzw. an dem Adapter Schalter zum Ein- und Ausschalten. Nach dem Starten hört man deutlich das Anlaufen der Festplatten, aber auch des Lüfters.

Danach wache ich über den DHCP-Log meines Routers. Die Linkstation hat wie erwartet eine IP-Adresse bekommen, die ich im Browser aufrufe und meine Annahme genau so auf die Konfigurationsoberfläche zu kommen bestätigt sich nun.

Buffalo Linkstation Duo - Firmware UpdateBegrüßt werde ich hier allerdings mit dem Hinweis, dass ein Firmware-Update zur Verfügung steht. Aktuell noch auf Englisch, was ich eigentlich nicht als negativ empfinde, es aber vorsichtshalber erwähnen möchte.

Ein Klick auf OK startet dann aber kein Firmwareupdate. Ich kann mich anmelden bzw. könnte es, wenn ich denn Benutzername und Passwort wüsste. Da ich bisher keine Erfahrungen mit Buffalo-Geräten habe, weiß ich auch keine potenziellen Standard-Passwörter.

Buffalo Linkstation DuoEin Blick in die Anleitung offenbart mir, dass es offenbar auch eine Software zur Einrichtung des Gerätes gibt. Viele Seiten später wird dann aber auch klar, dass ich mich mit Benutzername: admin und Passwort: password anmelden kann. Hätte man auch drauf kommen können.

Buffalo Linkstation Duo - Web-Konfiguration

Unter “System” – “Maintenance” – “Firmware Installation” findet sich dann auch wieder den Hinweis auf das Firmware-Update. Sogar mit einem Change-Log das mit folgendes anpreist:

[Firmware Release Note]* Ver.1.54 [2011.8.11]  – Now officially supports Time Machine backup for Mac OS X v10.7 Lion.   – Fixed the problem that setting of Time Machine was changed to “disabled” after recovering from sleep by using the timer feature.

Buffalo Linkstation Duo - Firmware Update - CaptureSo soll es sein. Ich klicke auf Install Update und muss ein Capture lösen. Danach sehe ich den Fortschritt des Update und das Gerät lädt sich die aktuellste Firmware aus dem Internet. Der Benutzer muss dafür keine Support-Seiten des Herstellers aufsuchen, denn das Gerät verbindet sich selbst über das Internet zum Firmwareupdate.

Leider fand sich kein Hinweis auf die Dauer des Updates, sondern nur der Hinweis darüber, dass man das Fenster weder aktualisieren noch schließen soll, bis die Installation des Updates abgeschlossen ist. Obwohl das Update erst ca. 90 Sekunden läuft werde ich schon ungeduldig. Auf der Buffalo Support Webseite finde ich dann ein Firmware-Update für Windows, welches mit über 317 MB vielleicht die Dauer entschuldigt. Meine Ungeduld legt sich und  ich gehe jetzt erst einmal einen Kaffee holen. Dadurch verpasse ich es vielleicht die Dauer des Updates zu ermitteln, aber die dürfte dann für die meisten Benutzer abhängig von der eigenen Internetgeschwindigkeit sein. Dabei fällt mit ein, dass es eventuell sinnvoll sein könnte andere Downloads zu stoppen, um der Buffalo Linkstation Duo die volle Bandbreite zur Verfügung zu stellen.

Die Fortschrittsanzeige beschränkt sich im Übrigen darauf zu sagen, dass aktuell “Downloading the firmware image from the Internet…” auf der Tagesordnung steht. Einen Fortschrittsbalken gibt es nicht. Nun ist es endlich auf “Extracting the downloaded firmware image…” umgesprungen. Ich habe also Hoffnungen, dass es gleich weitergeht, denke aber auch, dass der ganze Prozess ganz sicher noch im zeitlich erträglichen Rahmen ist. Trotzdem freue ich mich, dass es nun weitergehen kann.

“The machine must be restarted to enable the firmware settings. Please wait until the restart process is complete.” Das Update ist mittlerweile durch und ich starte wieder in “System” und dieses mal in “Storage”, denn ich möchte das Gerät im Raid 1 betreiben. Standard ist Raid 0, welches für die meisten Privatanwender vielleicht auch die erste Wahl ist. Dazu lösche ich das aktuelle Array und lösche damit natürlich alle Dateien, die auf den Festplatten gespeichert sind. Bei der Ersteinrichtung ist das natürlich unwichtig, denn die Festplatten sind leer. Das Löschen dauert einige Minuten.

Nach erfolgreichem Löschen lässt sich dann ein neues Array im Raid 1 aufbauen. Auch der Aufbau dauert einige Minuten, aber nun ist es an der Zeit das erste Benutzerkonto anzulegen. Das wird über User / Groups erledigt und ist eigentlich selbsterklärend. Zusätzlich zum Benutzerkonto muss unter “Shared Folders” noch ein Ordner zur Freigabe erstellt werden. Danach lässt sich im Windows Explorer ein Netzlaufwerk einbinden.

Nun sollte man noch die Emailbenachrichtigung bei Fehlern einstellen. So informiert die Linkstation selbständig über Festplattenfehler und im Zweifel lässt sich dann schnell eine defekte Festplatte austauschen. Sehr angenehmes Feature, welches aber einen SMTP-Server voraussetzt. Das sollte in der Praxis aber eigentlich kein Problem sein.

Netzlaufwerk im Windows Explorer von der Buffalo Linkstation Duo

Buffalo Linkstation Duo - DateiübertragungDas Netzlaufwerk lässt sich ganz einfach im Windows Explorer einrichten. Es empfiehlt sich hier als Laufwerksbuchstaben am Ende des Alphabets zu beginnen, denn Windows vergibt sonst gerne Laufwerksbuchstaben für USB-Speicher, die eigentlich schon für ein Netzlaufwerk vergeben sind.

Nun teste ich die Übertragungsgeschwindigkeit. Die 11,1 MB / Sekunde sind leider auf mein 100 MBit/s-Netzwerk zu begründen. Innerhalb eines Gigabit-Netzwerkes wären sicher mehr drin, aber das kann ich auf die schnelle leider nicht testen. Ich hoffe das ich hier später einen Nachtrag liefern kann.

Stromverbrauch der Buffalo Linkstation Duo

Stormverbrauch Buffalo Linkstation DuoInnerhalb meines Testlaufes liegt der Stromverbrauch relativ konstand bei 12 Watt. Das lässt sich auf dem Foto leider schlecht lesen.

Über die Konfiguration lässt sich ein Sleep-Timer konfigurieren, um das Gerät z.B. in der Nacht in den Schlaf zu schicken und so noch weiter den Stromverbrauch zu senken.

Diese Option werde ich dann in Absprache mit dem eigentlichen Empfänger des Gerätes einrichten. Das Gerät soll sich im “Auto” Modus auch automatisch ein- und ausschalten. Diese Funktion funktioniert in Verbindung mit Mac und PC.

Media-Server – UPNP-Server in Verbindung mit XBMC

Die Buffalo Linkstation Duo beheimatet auch einen Media-Server, der sich ohne weitere Konfiguration in meinem Test auch über XBMC nutzen lässt. Natürlich kann man sich innerhalb von XBMC auch über SMB mit der Linkstation verbinden, aber das sind dann wieder Einzelheiten, die jeder Benutzer für sich selbst entscheiden muss.

Mein Fazit zur Buffalo Linkstation Duo

Der erste Eindruck ist durchaus positiv und ich denke das Gerät wird sich im Arbeitsalltag locker bewähren. Die Funktionsvielfalt reicht sicher auch für Privatanwender und viele Funktionen habe ich noch nicht einmal gesehen oder probiert. Offenbar versorgt der Hersteller das Gerät auch ständig mit Firmware-Updates um neue Funktionen hinzuzufügen und auch das empfinde ich als sehr positiv.

Preislich liegt das Gerät wohl auf einer Höhe mit der Konkurrenz. Leider fehlen mir hier wirkliche Vergleiche, aber bisher ziehe ich den Schluss, dass das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt.


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